Best Practice bei Platznot: Heizungssanierung unter Dach
Rastede, Juli 2026. In einer ehemaligen Feldscheune von 1907 im Landkreis Uelzen modernisiert ein Ehepaar seine Wärmeversorgung. Ein Bestandsgebäude mit wenig Platz in der Dachheizzentrale, eine defekte Brennwerttherme und der Wunsch nach weniger fossilen Energieträgern prägen die Ausgangssituation. Die Lösung ist eine Hybridanlage aus Wärmepumpe und Gas-Brennwertgerät, kompakt kombiniert über das Kit 65 von BRÖTJE.
Seit 1992 lebt die Baufamilie in dem Haus, das ursprünglich als landwirtschaftliches Nebengebäude diente. Beide Eheleute sind Bauingenieure und treffen Entscheidungen kompetent nach umfassender Recherche. Das Gebäude hat rund 200 m² Wohnfläche. Da kein Keller existiert, befindet sich die Heizung im Kniestock unter der Dachschräge. Den Anstoß zur Erneuerung gibt der verschlissene alte Gas-Brennwertkessel. Eine rein fossile Lösung kommt für die Eigentümer nicht mehr infrage. Ein reiner Wärmepumpenbetrieb erfordert jedoch einen Heizkörpertausch im Obergeschoss. So reift der Plan, Bewährtes mit Neuem zu verbinden.
Hybridsystem reduziert Aufwand und Emissionen
Mit der Entscheidung für eine Hybridlösung kam die Schnittstelle Kit 65 ins Spiel. Das nur 17,5 cm tiefe Modul sitzt hinter dem neuen wandhängenden Gasbrennwertkessel WGB 14.1. Es bindet die Wärmepumpe hydraulisch sowie regelungstechnisch ein und erfüllt die gesetzliche 65-Prozent-Vorgabe für regenerative Energien. Der hochwertige Edelstahl-Warmwasserspeicher bleibt erhalten, da er weitere Jahrzehnte überdauern dürfte und ein neuer Speicher kaum in den Raum passt.
Als Luft-Wasser-Wärmepumpe dient die BRÖTJE BLW Mono 6.1 mit dem natürlichen Kältemittel R290. Die Wärmepumpe deckt Lasten bei niedrigen Vorlauftemperaturen ab, während das Gasgerät bei Spitzen unterstützt. Das Kit 65 regelt das Zusammenspiel. Die Bewohner priorisieren den Betrieb nach Kosten oder CO2-Zielen. Eine App visualisiert die Verbrauchsdaten. Die Anlage bietet so technische und wirtschaftliche Flexibilität für die Zukunft. Fazit: Hybrid ist oft die pragmatische Brücke, um im Bestand die Effizienz zu heben und den Umbauaufwand zu minimieren.
Eine lange Fassung des Objektberichtes sowie weiteres Bildmaterial sind auf Anfrage verfügbar.
Das Objekt im Video: https://www.broetje.de/unternehmen/referenzobjekte/2025/heizungssanierung-unter-dach
Bilder: August Brötje GmbH, Rastede

